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Tamedia stellt Redaktionen neu auf und plant den Abbau von 34 Vollzeitstellen
Zürich, 5. Oktober 2026 – Der Medienmarkt verändert sich fundamental. Die Nutzung von Medienangeboten und die Erwartungen der Leserschaften wandeln sich, während der Werbemarkt stark rückläufig ist und Schweizer Werbegelder zunehmend zu globalen Plattformen fliessen. Tamedia erneuert sich deshalb laufend, um ihre publizistische Stärke zu erhalten und die grösste private Redaktion der Schweiz in die Zukunft zu führen. Qualitätsjournalismus, starke Marken und relevante Premium-Produkte in Print und Digital bleiben dabei der Kern unseres Angebots.
In den vergangenen Jahren haben wir deshalb stark in den Aufbau neuer Kompetenzen durch Aus- und Weiterbildung, digitalisierte Prozesse und innovative Technologien investiert. Auf diesem Fundament ordnen wir die Arbeit jetzt neu: Ressourcen können gezielter dort eingesetzt werden, wo sie für die zahlende Leserschaft den grössten Wert schaffen. Aufgaben werden gebündelt, Administration reduziert, Prozesse vereinfacht und automatisiert.
Mit einer starken Publizistik, dem Fokus auf Qualitätsjournalismus, einer schlanken, fokussierten und modernen Organisation sowie AI & Data als zentrale Einheit und Schwungrad der Veränderungen, wird Tamedia weiterhin und nachhaltig für die besten Premium-Produkte in Print und Digital stehen.
Jessica Peppel-Schulz, CEO Tamedia: «Dass wir Stellen abbauen müssen, ist für mich persönlich und für die ganze Geschäftsleitung eine schwierige Konsequenz dieser notwendigen Veränderungen aufgrund der neuen Marktrealität. Hinter jeder Stelle stehen Menschen, die Tamedia mit ihrem Engagement geprägt haben. Wir wissen, dass diese Entscheidungen für die Betroffenen und ihre Kolleginnen und Kollegen belastend sind, und werden den Prozess sozial und respektvoll gestalten. Gleichzeitig müssen wir unsere Organisation so aufstellen, dass sie wirtschaftlich tragfähig ist und wir auch in Zukunft in starken Journalismus, starke Marken und relevante Produkte investieren können.»
Von den 41 betroffenen Mitarbeitenden entfallen 28 (75 Prozent) auf die Redaktionen der Deutschschweiz und 9 (25 Prozent) auf die der Westschweiz, 4 Mitarbeitende gehören dem Print-Desk an.
Die von einem Stellenverlust betroffenen Mitarbeitenden werden bis Ende Oktober 2026 in persönlichen Gesprächen informiert, vorbehältlich der Ergebnisse des Konsultationsverfahrens in der Westschweiz. Für die Betroffenen kommt ein Sozialplan mit begleitenden Massnahmen – wie beispielsweise Weiterentwicklung oder Möglichkeiten der Frühpensionierung – zur Anwendung. Die Personalvertretungen und die Sozialpartner wurden vorgängig informiert und in den weiteren Prozess einbezogen. Wo immer möglich, werden interne Anschlussmöglichkeiten gesucht.
Kontakt
Edi Estermann, Kommunikation Tamedia
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