Das Zürcher Fintech-Startup neon reagiert auf das wachsende Bedürfnis nach günstigeren, schnelleren und transparenteren Zahlungen. Ab sofort profitieren die Nutzer der neon-Konto-App bei einer Auslandsüberweisung direkt von den Vorteilen von TransferWise – einem globalen Vorreiter in diesem Bereich.

Nach der Senkung der Kartengebühren im Januar 2020 und der erfolgreichen Einführung von 24/7-Kontoeröffnungen vor wenigen Wochen bringt neon die nächste strategische Produktinnovation für den Schweizer Finanzmarkt: Mit der Integration der TransferWise-Funktionalität in die neon-App werden Auslandsüberweisungen schneller, günstiger und transparenter. Neu sind Überweisungen direkt aus der neon-App in 20 Währungen und somit mehr als 40 Länder möglich. Dies zum Devisenmittelkurs und deutlich günstigeren Konditionen als bei klassischen Bankangeboten. Die genauen Gebühren und der Wechselkurs sind bereits vor der Überweisung transparent in der App dargestellt.

«Mit dem Angebot bieten wir die wahrscheinlich schnellste und bequemste Möglichkeit für Auslandsüberweisungen aus der Schweiz. In einigen Währungen werden damit Sofort-Überweisungen von einem Schweizer Konto durchführbar. Dies ist durch die in der Schweiz neuartige Partnerschaft mit TransferWise und unserem Open-Banking-Partner Hypothekarbank Lenzburg möglich. Mit unseren Partnern und dem neon-Konto überschreiten wir damit die nächste Grenze», so Patric Ammann, Produktchef von neon.

Durch die Preissenkung bleibe nun einiges mehr an Geld für den Empfänger oder Sender, ergänzt Julius Kirscheneder, Geschäftsleiter Marketing bei neon. Bei Überweisungen von 1000 CHF in den EUR-Raum gilt nun der Devisenmittelkurs und die bisherige 1,5%-Gebühr sinkt auf nur noch 0,8%. Für Überweisungen in Währungen wie der indischen Rupie spart der Nutzer typischerweise sogar 5% gegenüber klassischen Bankangeboten. Dem Ziel, das «schnellste und günstigste Alltags-Konto der Schweiz» zu werden, kommt neon nun auch bei internationalen Überweisungen ein gutes Stück näher.

Es funktioniert nur gemeinsam

neon-Partner TransferWise ist ein auf internationalen Zahlungsverkehr spezialisiertes Technologie-Unternehmen mit Sitz in London. TransferWise besitzt in verschiedenen Währungsräumen der Welt Konten und umgeht so die klassische Auslandsüberweisung. Bei einer Überweisung eines Schweizer Nutzers nach Indonesien werden nun einfach Schweizer Franken direkt vom neon-Konto auf das Schweizer TransferWise-Konto eingezahlt und Rupien aus dem indonesischen Konto von TransferWise an den Empfänger ausgezahlt. Ohne Zwischenhändler werden so Gebühren und Zeitaufwand minimiert. Neben der sehr ähnlichen Unternehmensphilosophie macht genau diese Infrastruktur TransferWise so wertvoll als Partner für neon. TransferWise ist eine der günstigsten Lösungen für Auslandsüberweisungen überhaupt, womit neon in der Schweiz eine Vorreiterrolle bei diesem Thema übernehmen kann.

Kristo Käärmann, CEO und Mitbegründer von TransferWise, zeigt sich sehr erfreut über die Kooperation:

«Mit neon und der Hypothekarbank Lenzburg etablieren wir in der Schweiz einen neuen globalen Standard für internationale Geldtransfers. Für uns bei TransferWise ist entscheidend, wie viel Geld unsere Kundinnen und Kunden einsparen, wenn sie TransferWise nutzen. Heute sind es bereits eine Milliarde Pfund pro Jahr. Mit der neuen Partnerschaft in der Schweiz werden wir diese Zahl weiter erhöhen.»

Ein Klick genügt

Will eine neon-Nutzerin nun eine Auslandsüberweisung tätigen, kann sie dies wie bis anhin direkt in der neon-App vornehmen. Die TransferWise-Funktionalität wurde vollkommen eingebettet. Es wird automatisch mit einem Klick ein TransferWise-Konto erstellt. Der Nutzer gibt die Daten des Empfängers ein, wählt die jeweiligen Währungen und den Betrag aus und wird laufend über den aktuellen Wechselkurs und die Gebühren informiert. Dadurch wird vollkommene Transparenz gegenüber dem Nutzer garantiert. Eine Überweisung mit TransferWise dauert abhängig von den gewählten Währungen von wenigen Sekunden bis zu maximal zwei Arbeitstage.

Um die Transaktionsdaten in der neon-App darzustellen, holt sich neon die Daten ihrer Nutzer über eine offene Schnittstelle von der Finstar-Plattform. Für die TransferWise-Transaktionen wurde Finstar nun mit der offenen TransferWise-Schnittstelle ergänzt. So erhalten die neon-Nutzer auch Zugriff auf die Daten ihrer TransferWise-Überweisungen.

Marianne Wildi, CEO von neons Partnerbank Hypothekarbank Lenzburg hierzu:

«Die neue Partnerschaft zeigt, welchen Wandel der Schweizer Bankensektor derzeit durchmacht. Open-Banking-Netzwerke verschaffen den Kunden transparente und günstige Alternativen zum herkömmlichen Bankgeschäft. Dank der neuen Schnittstellentechnologie konnten wir die globale Infrastruktur von TransferWise im Finstar-Ökosystem relativ einfach integrieren. Wir freuen uns, die sich daraus ergebenden Kosteneinsparungen noch mehr Menschen in der Schweiz zugänglich zu machen.»

Mehr unter: www.neon-free.ch

Roman Hess

Roman Hess